Die milde Macht der Homöopathie
Das Zitat „Die milde Macht ist groß“ stammt vom deutsch-amerikanischen Arzt Constantin Hering (1800–1880). Die Homöopathie wird seit über 200 Jahren praktiziert und nimmt bis heute ihren Platz als eigenständige Erfahrungsheilkunde ein.
Die klassische Homöopathie orientiert sich am Ähnlichkeitsprinzip und folgt bestimmten Grundsätzen, die auf Samuel Hahnemann (1755–1843) zurückgehen. Dabei wird die Auswahl homöopathischer Arzneimittel individuell getroffen: Im Mittelpunkt steht nicht allein ein Krankheitsname, sondern die ganz persönlichen Symptome und Merkmale eines Menschen.
Der Mensch im Mittelpunkt
In der klassischen Homöopathie wird ein entsprechendes Arzneimittel nicht für eine Diagnose, sondern für den Menschen mit seinen individuellen Beschwerden ausgewählt. Symptome werden als Ausdruck der Lebenskraft verstanden. Je nach Anliegen, Hintergrund und Art der Beschwerden kann die Therapie unterschiedlich gestaltet werden.
Beispiel zur Individualität der Arzneiwahl
Wenn zwei Kinder unter derselben Bezeichnung einer Ohrenentzündung leiden, können dennoch sehr unterschiedliche Symptome vorliegen:
Ruhe- oder Unruhe-Zustände, die Art der Schmerzen, Durstempfinden oder Begleiterscheinungen.
Aus homöopathischer Sicht würde daher für jedes Kind ein passendes Arzneimittel gewählt, das möglichst gut zu den jeweiligen Besonderheiten der Situation passt.
Je nach Art und Verlauf der Beschwerden können homöopathische Arzneimittel einmalig, wiederholt oder über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Die Vorgehensweise wird individuell entschieden.
Die Grenzen der Homöopathie zeigen sich dort, wo strukturelle Schäden vorliegen, chirurgische Eingriffe notwendig sind oder es sich um fortgeschrittene Krankheitsprozesse handelt.
Öffentliche Wahrnehmung
Die Homöopathie wird in der Öffentlichkeit sehr verschieden bewertet. Während einige Menschen sich mit den Konzepten gut identifizieren oder persönliche Erfahrungen gesammelt haben, steht sie aus wissenschaftlicher Sicht häufig in der Diskussion.
Wichtig ist daher eine sachliche und offene Informationsgrundlage. Viele Menschen informieren sich selbst, lesen nach und bilden sich eine eigene Haltung. Die Homöopathie bleibt als Erfahrungsheilkunde für zahlreiche Patientinnen und Patienten interessant.
Gesetzliche Einordnung
Homöopathische Arzneimittel sind im deutschen Homöopathischen Arzneibuch (HAB) geregelt und als Bestandteil des Gesundheitssystems gesetzlich verankert. Zudem wird die Methode von vielen ausgebildeten Therapeutinnen und Therapeuten in eigener Praxis angewendet.
Wer sich intensiver mit den Grundlagen beschäftigen möchte, findet zahlreiche Informationsmöglichkeiten, Bücher und unabhängige Fachportale.
Weiterführende Informationen
Auf meinem Kinder-Homöopathie-Blog „Die milde Macht“ findest Du weitere Hintergrundthemen rund um die Homöopathie sowie persönliche Beweggründe und Erfahrungen.
Aus rechtlichen Gründen kann ich hier keinen direkten Link setzen.
Haftungsausschluss
Gemäß des Heilmittelwerbegesetzes (§ 3 HWG) möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass in keinem Fall eine Linderung oder Heilung garantiert werden kann.
Die Homöopathie ist wissenschaftlich nicht bewiesen und wird schulmedizinisch nicht als Wirkmethode anerkannt. Sie beruht auf dem Erfahrungswissen der Naturheilkunde.
Vor allem bei ernsten Erkrankungen ersetzt sie nicht den Gang zum Arzt oder Therapeuten. Laufende Behandlungen sollten nicht abgebrochen oder auf eigene Verantwortung ersetzt werden.


